Jellybay

„I’m no ordinary girl!“ – singt Jellybays Frontfrau Franzi in einem Refrain. Man möchte ihr zurufen, dass sie auch in keiner gewöhnlichen Band spielt, denn seit 2011 hat sie zusammen mit Alex (Gesang, Gitarre), Torben (Gitarre), Bernd (Bass) und Dirk-Lorenz (Schlagzeug) durchgestartet: Die fünf Flensburger haben über 60 Konzerte in Schleswig-Holstein und Hamburg gespielt, ihr Album „Light Up“ veröffentlicht, zwei Videos produziert und eine Nominierung für den Deutschen Rock- und Pop-Preis 2015 erhalten. Zur Zeit arbeiten sie im Studio, um das zweite Album aufzunehmen, planen das nächste Video und bereiten sich auf kommende Konzerte vor.

Der Grund für diesen ungewöhnlich vollen Terminplan ist, dass die selbst­geschriebenen Ohrwürmer von Jellybay dem Publikum und der Band einfach Spaß machen. Die Jellies lieben ihre Songs und sie leben ihre Musik. Daran lassen sie das Publikum teilhaben: Mitklatschen bei „Come Run Away“, mitsingen bei „Over“ oder „Song for You“, kultige Tanzmoves bei „Hi Ha Ho“…

Es gehört zum speziellen Etwas dieser Band, dass sie sehr vielfältig ist und trotzdem immer erkennbar bleibt. Schnelle Songs und langsame Lieder, Nach­denkliches und Fröhliches, Punk-Einflüsse und Reggae-Spuren werden zusam­men­gehalten vom Jellybay-Sound, den die Stimmen der beiden Sänger Alex und Franzi prägen.

Etwas besonderes sind auch die vielen Ideen, die Jellybay neben der Musik ausmachen. Franzis blaue Haare halten mittlerweile viele für echt (stimmt ja auch!), die Fans warten schon auf die Cowboyhüte der Zugabe und nicht viele Bands verbinden den CD-Verkauf mit einem wohltätigen Zweck (2012–2013, Zusammenarbeit mit dem Holländerhof Flensburg) oder organisieren ein großes Benefizkonzert für Flüchtlinge (Kühlhaus Flensburg, Oktober 2015).

Gut informierte Kreise sagen, dass Jellybay auch mal eine Aktion hatten, bei der jeder, der am Ende des Konzerts keinen Ohrwurm hatte, sein Geld zurückbekam. Diese Aktion jedoch ist eingeschlafen – es kam ja nie einer.

Musikrichtung: Ohrwurmpop

Fragen? – 0178 33 87 130, dirk-lorenz(at)gmx.net